Isolation
Eine Stadt. Hunderte von Menschen. Ein Bahnhof, Hektik, Eile.
Musik. Sanfte, beruhigende Klänge, ebenso traurig wie schön.
Totale Isolation. Abgesondertheit, in Gedanken, Gefühlen versunken. Unsichtbar für die Welt und die Leute. Unsichtbar für mich selbst. Blind. Wie eine Mauer, durch welche man zwar durchsehen kann, aber nicht ausbrechen. Machtlos. Ich muss warten, bis sie von selbst wieder verschwindet. Fast, als ob sie ein eigenes Leben hätte. Gegen mich.
Ein Leben, das sie gegen mich führt.
Musik: Damien Rice - Older Chests
Gemüt: Kreativ-Modus (jedenfalls Bildliches betreffend)
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Tags: menschen, isolation
Wir haben zu wenig Träume
Ist es nicht so? Wir leben in einem Realität vs. Träume-Spiel … Und für die meisten Menschen geht es 1:0 aus.
Was soll ich denn hier noch träumen, frage ich mich. Um gleich darauf die Antwort zu wissen: Um zu überleben. Träume bringen mir vielleicht nicht wirklich was - viele meiner Hoffnungen werden niemals erfüllt werden. Sei es, weil mir die Mittel und Fähigkeiten dazu fehlen, oder weil sich mir irgendwas oder irgendwer in den Weg stellt.
Träume haben eine andere, wichtigere Funktion. Sie sind nicht immer da, um wahrgemacht zu werden. Sie machen die Welt zu einem besseren Ort. In unserer Fantasie.
Bei mir steht wohl 1:1 …
Anathema - Forgotten Hopes
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Tags: anathema, fantasie, realität, träume
Design
Schon wieder was neues.
Irgendwie will mir einfach keines so richtig gefallen. Aber das ist ja kein Wunder bei der riesen Auswahl *hust*
Na ja.
Musik: Porcupine Tree - Anesthetize
Gemüt: Müde & angepisst, morgen wieder ins Büro -.-
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Tags: blog
Das also war des Pudels Kern
FAUST. [...] Nun gut, wer bist du denn?
MEPHISTOPHELES. Ein Teil von jener Kraft,
die stets das Böse will und stets das Gute schafft.FAUST. Was ist mit diesem Rätselwort gemeint?
MEPHISTOPHELES. Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
ist wert, dass es zugrunde geht;
drum besser wär’s, dass nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.
Gut und Böse sind wie Tag und Nacht, wie Licht und Schatten: Sie sind einander entgegengestellt, aber doch untrennbar verbunden. Ich weiss nicht, ob es Sinn macht, nach einer Definition für “gut” bzw. “böse” bzw. die Grenzen der beiden zu suchen. Dazu müsste es Regeln für unsere Moral geben.
Wobei ich heute ein Buch entdeckt habe, welches ich mir vielleicht mal reinziehen werde:
Frank Ochmann: Die gefühlte Moral
Die paar gelesenen Abschnitte klangen jedenfalls nicht uninteressant. Aber ich warte wohl auf das handlichere Taschenbuchformat.
Ja. Und wenn wir schon bei Goethe waren - Faust I wird, wie im letzten Eintrag auch versteckt angetönt, in Wettingen aufgeführt [Link]. Hat gute Kritik bekommen. Wurde für morgen Abend eingeladen, hoffentlich hält das Wetter :)
Musik: Oceansize - Unfamiliar
Gemüt: Bisschen kaputt und so
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Tags: böse, gut, literatur, moral, philosophie, theater
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