Katharsis, Katharsis
Emotionale Abreaktion. Im stillsten Kämmerlein meines Seins.
Aber warum immer erst kurz vor der Explosion?
Brauchen wir Schmerzen?
I won’t let you bury it, I won’t let you smother it, I won’t let you murder it.
Ja, wir brauchen Schmerzen. Denn was ich gestern fühlte - in diesem Ausbruch - war Angst. Trauer, Wut, Unverständnis. Es war alles, was in der Leere nie einen Platz fand. Sie hatte es verdrängt. Sie hat alles auf einen Haufen geworfen und ihm keine Beachtung mehr geschenkt. Doch irgendwann, irgendwann ist es soweit - und etwas bringt den verdammten Haufen zum Umkippen. So wie gestern.
Nichts schafft dieselbe Linderung wie Tränen. Nicht Musik, nicht körperliche Anstrengung, nicht einmal das Schreiben oder das Zeichnen. Ich weiss nicht, warum. Vielleicht, weil es unbewusst geschieht - unberechenbar ist?
Nun. Ich lass es so stehen.
- Wir schreiben Karfreitag, den 21. März 2008, 13:08 Uhr - es ist arschkalt, nasse Schneeflocken klatschen mit Autobahngeschwindigkeit waagrecht an mein Fenster und der Himmel ist grau. Ich will ja nichts sagen, aber könnte sich mal einer entscheiden? Entweder richtiger Schnee oder richtiger Frühling. Doch nicht sowas.
http://www.youtube.com/watch?v=qq2odI1bdh4
Musik: Muse - Time Is Running Out
Gemüt: leicht(er)
Filed under: Gelebt |
Tags: kunst, leid, schmerz
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