Etwas Freilauf den Gedanken
Schmerz.
Schnitt. Wunde. Blut. Eiter. Seelisch.
Schmerz. Und Freude. Atmen nicht beide dieselbe Luft?
Wo Leid ist, ist Freude. Und je tiefer wir Leid empfinden können - oder empfunden haben - desto höher wird unsere Freude in den schönen Momenten des Lebens sein. Ist es nicht so? Verlust tut nur weh, wenn uns das Verlorene das wertvollste war. Würden wir den Schmerz nicht kennen, würden wir auch die Freude nicht schätzen - und zurück bliebe - nichts …
Vielleicht sollten wir genau deshalb den Schmerz schätzen lernen. Er ist untrennbar mit der Freude verbunden; nur wenn wir die eine Seite in all ihren Facetten kennen, wird dies auch mit der anderen so sein.
Ich merke es an mir selbst; der Schmerz wandelt sich in Erfahrung, und ich erfreue mich neu an Worten, Menschen, Klängen … Und erfahre das Leben, wieder und wieder.
Musik: Moonsorrow - Kivenkantaja (Hrhr, Paganfest :))
Gemüt: Ich wage fast nicht, es auszusprechen … Zufrieden?
Filed under: Gedacht |
Tags: freude, leben, leid
Ist es ein unbehagliches Gefühl, dass jeder Mensch auf dieser Erde deine Gedanken lesen kann?
Na, guten Abend :) Nein, irgendwie nicht.
Warum fragt man das überhaupt einen Blogger, nicht aber einen Buchautoren? Im Grunde genommen tun beide dasselbe, nur auf unterschiedlichem Niveau.
Die Gedanken sind frei,
wer kann sie erraten?
Sie ziehen vorbei
wie nächtliche Schatten …
Ist es ein unbehagliches Gefühl, hier in meinen Kopf schauen zu können?