Mensch ewig? Ewig Mensch?
02Mai08
Rege mich - in dichtem Wald
und spann’ die Flügel weit.
Ziehe fort,
weit,
mit den Winden;
in mir träumt
der Traum der Zeit.
Erhebe mich - zu hohen Wolken,
belächle, was einst war.
Befreie mich -
frei
von dem Atem,
der mich einst
als Mensch gebar.
Falle tief - auf kalten Grund
und schmecke nasse Erde.
Erkenne nicht,
doch
seh’, dass ich
im Scheitern
stärker werde.
Musik: Agalloch - Limbs
Gemüt: Unentschlossen. Arbeit oder Vergnügen?
Filed under: Gedacht |
Tags: hoffnung, lyrisch, zeit
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